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ROMEO UND JULIA - BOLSCHOI BALLETT

in Duisburg   Veranstaltung im Ruhrgebiet  Filmforum     Aktualisiert: 18.10.20
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Sonntag
18
Oktober 2020
um 18.30 Uhr

bis um 21.45 Uhr

ROMEO UND JULIA - BOLSCHOI BALLETT
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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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FSK 0 185 min
Produktion: RUS 2018

Ballett im Kino: Die Inszenierung von Sergeij Prokofjews ROMEO UND JULIA, aufgeführt im Moskauer Bolschoi-Theater in der Saison 2020/2021 findet im filmforum erst- und einmalig eine Leinwand. Die Aufführung vermittelt lebensnah die große Kunst der Kompanie. Alexei Ratmansky, der Mitte der 1960er Jahren als Choreograph den Ruhm des Bolschoi-Theaters mehrte, schuf die Inszenierung. Ekaterina Krysanova und Vladislav Lantratov tanzen die Hauptrollen in der aktuellen Saison. Ein bisschen Hintergrund: Prokofjew schuf die Musik im Auftrag des Bolschoi-Theaters im Jahr 1935 als Opus 64. Der russische Komponist folgte dabei weitgehend der Handlung des Bühnenstücks, und übersetzte Shakespeares Wortgewalt in die Sprache der Musik. Über drei Akte suchen, finden und verlieren sich die zwei Liebenden aus Verona. Das Bolschoi-Theater filmte die dreistündige Aufführung aufwendig und macht die Leinwand zur Bühne, den Kinosessel zur Proszeniumsloge. Das filmforum wird zum Tanzsaal der Welt.

Musik: Sergej Prokofiew
Choreographie: Alexei Ratmansky

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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