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Vortrag mit Dr. Dagmar Preising zur Unterweisung Mariens

in Oberhausen   Veranstaltung im Ruhrgebiet  Ludwiggalerie     Aktualisiert: 16.03.19

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Samstag
16
März 2019
um 15.00 Uhr

bis um 16.00 Uhr

Vortrag mit Dr. Dagmar Preising zur Unterweisung Mariens
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Ludwiggalerie

Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen, ☎ (0208) 41249 28 📧 ludwiggalerie@oberhausen.de oder per Facebook
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Dr. Dagmar Preising ist Kuratorin am Suermondt-Ludwig-Museum Aachen. Am Samstag, den 16. März, um 15 Uhr hält sie in der LUDWIGGALERIE einen Vortrag im Rahmen der Ausstellung ¨ANNA LEHRT MARIA DAS LESEN – Zum Annenkult um 1500. Die Unterweisung Mariens aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig.¨ Der Eintritt ist frei!

In der Bibel ist nichts darüber zu finden, dass Maria lesen konnte. Dennoch entwickelt sich diese Vorstellung in frühchristlicher Zeit. In den Schriften der Kirchenväter wird Maria als gebildete Frau geschildert; in zahlreichen Bildern, vor allem der Verkündigung, wird ihr das Buch beigegeben. So stellt sich die Frage, wer der Gottesmutter das Lesen beigebracht hat? In der Legenda aurea des 13. Jahrhunderts wird berichtet, dass die kleine Maria im Tempel aufgezogen wurde, eine Szene, die oftmals im Bild dargestellt wird. Im frühen 14. Jahrhundert entsteht jedoch im Gegensatz zu dieser Motivik der Bildtypus der Hl. Anna, die ihre Tochter Maria das Lesen lehrt. Der Vortrag widmet sich dieser Unterweisung Mariens durch Anna sowie den frömmigkeitsgeschichtlichen Voraussetzungen und dem gesellschaftlichen Kontext dieser Darstellung.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und WDR 3.

Am Sonntag, den 17. März 2019, findet um 16 Uhr die erste Kuratorinnenführung mit Dr. Christine Vogt durch ¨ANNA LEHRT MARIA DAS LESEN – Zum Annenkult um 1500 statt¨. Bereits um 15 Uhr führt Dr. Christine Vogt zum zweiten Mal durch die Ausstellung ¨BRITISH POP ART¨. Die Führungen sind kostenfrei in Verbindung mit dem Museumseintritt.

Abb.: Lesende Frau mit Kind, Anonym nach Raffaelo Sanzio, 16. Jh. © Suermondt-Ludwig-Museum, Foto: Anne Gold, Aachen

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Info über LUDWIGGALERIE
In einem ambitionierten, sich abwechselnden Ausstellungsprogramm präsentiert die LUDWIGGALERIE in den großzügigen Räumen der klassizistischen Schlossanlage unter drei Hauptfragestellungen Leihgaben aus aller Welt.

Die Sammlung Ludwig
mit ihren umfassenden Beständen wird in Oberhausen unter ungewöhnlichen und übergreifenden Themen vorgestellt. Die Basis dabei bildet die Haltung des Sammlerehepaars Peter und Irene Ludwig, dass alle Kulturen der Welt, von der Antike bis zur Gegenwart, eine innere Verbundenheit aufweisen.
Eröffnet wurde diese Ausrichtung mit der Präsentation von »Götter, Helden und Idole« (1998). Weitere spannungsreiche Schauen beschäftigten sich mit Versuchen zu trauern oder der Welt der Gefäße. »Living Stones« präsentierte die Natur als Künstlerin sowie das menschliche Gestaltungsgeschick im harten Stein. »CHINA – Tradition und Moderne« und »Zu[m] Tisch – Meisterwerke aus der Sammlung Ludwig von der Antike bis Picasso, von Dürer bis Demand« bezeugen die Internationalität der Kooperationen.

Die populäre Galerie
dagegen widmet sich der Präsentation von Illustration, Plakatkunst, Karikatur, Comic, Fotografie und ähnlichem, was gemeinhin dem angewandten Bereich zugerechnet wird. Wichtige Positionen von Wilhelm Busch bis Gerhard Haderer und Manfred Deix wurden ebenso gezeigt wie Janosch, Ralf König und Walter Moers. Renommierte Fotografen, darunter Henri Cartier-Bresson, Peter Lindbergh, Thomas Hoepker, Jim Rakete und Elliott Erwitt konnten in den proportionierten Ausstellungsräumen optimal inszeniert werden.

Die Landmarkengalerie
beschäftigt sich mit dem Strukturwandel der Region und stellt diesen in einen internationalen Kontext. Das ehemalige Kohle- und Stahlgebiet wandelt sich zum Dienstleistungszentrum. Landmarken wie Fördertürme, Schornsteine oder Hüttenwerke, die einst das Gesicht des Reviers prägten, verschwinden. Andere, so der Gasometer in Oberhausen oder der Förderturm der Zeche Zollverein in Essen, werden zu neuen Wahrzeichen. Ausstellungsprojekte wie »PARKSTADT OBERHAUSEN«, »ZWISCHEN KAPPES UND ZYPRESSEN: GARTENKUNST AN EMSCHER UND RUHR« und »AT HOME. DER BLICK DURCHS SCHLÜSSELLOCH Wohnen im Ruhrgebiet – gesehen durch die Kunst« begleiten diesen Prozess.

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