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Trautmann

in Duisburg   Veranstaltung im Ruhrgebiet  Filmforum     Aktualisiert: 13.03.19

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An dem Tag vorbei



Sonntag
17
März 2019
um 18.30 Uhr

bis um 20.45 Uhr

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Trautmann
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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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Trautmann
Deutschland, Großbritannien, Irland 2018, Laufzeit: 120 Min., FSK 12; Regie: Marcus H. Rosenmüller
Darsteller: David Kross, Freya Mavor, John Henshaw

Bert Trautmann ist ein Fußballheld. Wer sich schon länger für den Elf-Freunde-Sport interessiert, weiß: Der Torhüter spielte 1956 das Finale des FA-Cups in Wembley mit Genickbruch zu Ende, wie sich später herausstellte. Weil das eben ein Mannschaftssport ist und man seine zehn Freunde nicht im Stich lässt. Doch damit ist noch längst nicht alles über „Traut the Kraut“ gesagt. Der Deutsche Bernd (für alle Engländer Bert) Trautmann (David Kross) stieg als ehemaliger Wehrmachtssoldat nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer englischen Torwartlegende auf. Er spielte zunächst für den unterklassigen Klub St. Helens Town AFC. Und hier verliebte er sich auch in Margaret (Freya Mavor), die Tochter eines Klub-Funktionärs. Später wechselte der herausragende Torhüter zu Manchester City. Die Fans des Klubs empfingen ihn feindselig, 20.000 demonstrierten gegen seine Verpflichtung. Aus Hass wurde Liebe, denn der norddeutsche Mann zwischen den Pfosten machte mit seinen Paraden die City-Freunde glücklich. Nationalität spielte da keine Rolle mehr.

Marcus H. Rosenmüllers Bio-Pic TRAUTMANN strahlt die Emotionalität ab, die ein Sportfilm braucht. Große Gefühle, große Spiele, große Liebe und eben die große Feindschaft zwischen Engländern und Deutschen. Im speziellen Einzelfall überwunden durch die vereinigte Zuneigung zum Fußball. Die Bilder stimmen, die Farben transportieren Historie, die Dekors nehmen mit auf eine Zeitreise. Und ja, dann sind da eben auch die großen Torwart-Momente eines Mannes, den die Queen auszeichnete. Freilich klingt dann doch noch ein aktueller Bezug mit an. Fremdenfeindlichkeit ist auf den Tribünen moderner Stadien häufig zu finden. Vielleicht wirkt es jetzt im Kino erhellend, wenn mal ein Deutscher der Fremde und der Feind ist. Und ein erstklassiger Fußballer.

Am Dienstag, den 26.03. auch in der engl. Originalversion mit deutschen Untertiteln.

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..weitere Veranstaltungen Trautmann, in Filmforum, am Sonntag, den 17.03.19 im Ruhrgebiet, ohne Nightlife, Ruhrgebiet-West oder in Duisburg


Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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