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Sein oder Nichtsein

in Duisburg   Veranstaltung im Ruhrgebiet  Filmforum     Aktualisiert: 12.09.19

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Donnerstag
12
September 2019
um 18.00 Uhr

bis um 20.00 Uhr

Sein oder Nichtsein
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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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Sein oder Nichtsein
USA 1942, 100 Min., FSK 12
Regie: Ernst Lubitsch
Darsteller: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack u.a.

1942 waren die Schrecken des Zweiten Weltkrieges und der Judenvernichtung noch in vollem Gang, da gab Ernst Lubitsch mit SEIN ODER NICHTSEIN Adolf Hitler der Lächerlichkeit preis. Der Meisterregisseur benutzte bei seiner Verbeugung vor dem Theater alle Tugenden, denen der Film seinen Sitz im Leben der Kunst verdankt: Eine Warschauer Bühne muss nach dem Einmarsch der Nazis in Polen schließen. Für das Ensemble verwandelt sich die Wirklichkeit zu einer Bühne. Mit den Mitteln ihres Fachs leisten die Schauspieler irrwitzigen Widerstand. Ein Kollaborateur muss verschwinden und mit ihm seine verräterischen Akten. Carole Lombard spielt dabei eine entscheidende (und durchaus frivole) Rolle. Der Plan muss gelingen, um jeden Preis! Selbst wenn Hitler nahezu persönlich den Polen dabei helfen muss.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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