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Der zweite Anschlag / Dokumentarfilm & Filmgespräch

in Bochum   Veranstaltung im Ruhrgebiet  Endstation.Kino     Aktualisiert: 03.12.19
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Dienstag
03
Dezember 2019
um 20.00 Uhr

bis um 22.30 Uhr

Der zweite Anschlag / Dokumentarfilm & Filmgespräch
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Endstation.Kino

Wallbaumweg 108, 44894 Bochum, ☎ 0234/6871620 📧 info@endstation-kino.de oder per Facebook
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Der zweite Anschlag
Rassistische Gewalt. Eine Anklage der Betroffenen

Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. ¨Der zweite Anschlag¨ dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse, welche die Protagonist*innen des Films durchlebt haben. Osman Taköprü erzählt von dem Mord an seinem Bruder Süleyman, den der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) 2001 in Hamburg beging. Ibrahim Arslan schildert seine Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992, den er selbst nur knapp überlebte. Doch es bleibt nicht dabei. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der unzureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes und dem Einzug der AfD in die politische Landschaft der BRD haben die Protagonist*innen eine Entscheidung getroffen: Sie werden nicht länger schweigen. Dabei verweben sich ihre Geschichten. Und während sie für eine lückenlose Aufklärung und ein Ende der Gewalt eintreten, entsteht ein Netzwerk aus Menschen, die ähnliches erlebt haben. Auch Özge Pınar Sarp berichtet von aktuellen Entwicklungen und eröffnet im Film eine migrantische Perspektive auf antifaschistisches Engagement in Deutschland.

¨Der zweite Anschlag¨ führt diese Geschichten in einer vielschichtigen Erzählweise zusammen und eröffnet einen detaillierten Einblick in den Kampf migrantischer Communities gegen Rassismus in Deutschland.

Zum Filmgespräch laden wir die Regisseurin und eine Protagonistin ein.
Gefördert von ¨FarBe bekennen, DemOkratie Leben¨

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Info über endstation.kino
Das endstation.kino wurde 1988 eröffnet und zeigt seit dem alles außer Mainstream. Neben zahlreichen Erstaufführungen bestimmen konzeptionelle Filmreihen, Werkschauen, Retrospektiven und Länderprogramme das Programm. Das monatliche Festprogramm wird vor allen Dingen durch Dokumentarfilme und Spielfilme aus allen Kontinenten geprägt, die wir, wenn möglich, im Original mit deutschen Untertiteln zeigen. Jeden Sonntag kommt zudem der Nachwuchs mit unserem KinderKino auf seine Kosten. Im Sommer bespielen wir unseren Hinterhof sowie ausgewählte Orte in Bochum mit unserem endstation.open air.

Mit Filmgesprächen bieten wir zudem eine in Bochum einmalige Möglichkeit, mit Regisseur_innen, Schauspieler_innen und Drehbuchautor_innen auf Tuchfühlung zu gehen.

In der Reihe déjà vu zeigen wir zudem monatlich wechselnd in Kooperation mit dem Kommunalen Kino der VHS Bochum Repertoirefilme mit Einführung und Filmgespräch durch den Filmwissenschaftler Rainer Vowe.

Mit dem jährlich Ende November bei uns gastierendem Filmfestival des Ruhrgebiets, blicke,  sind wir zudem ein wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende im Ruhrgebiet. Im Januar zeigen wir zudem jährlich  im Rahmen desNRW-weiten Dokumentarfilmfestivals Stranger than Fiction eine Auswahl an aktuellen Dokumentarfilmen, die mit Filmgesprächen begleitet wird. Zusammen mit dem Institut für Deutschlandforschung veranstalten wir zudem alle zwei Jahre die Bochumer DEFA-Filmtage.

Seit 1990 werden wir für unsere Arbeit beständig mit Filmprogrammpreisen auf Landes- und Bundesebene bedacht, besondere Auszeichnungen haben wir für das Dokumentarfilm- und Kinderprogramm erhalten. Seit Oktober 2012 führen wir die meisten unserer Filme mit einem digitalen Projektor vor, der  mit Hilfe des europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert wurde.


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