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JUDY (OmU)

in Duisburg   Veranstaltung im Ruhrgebiet  Filmforum     Aktualisiert: 14.01.20
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Mittwoch
15
Januar 2020
um 21.00 Uhr

bis um 23.00 Uhr

JUDY (OmU)
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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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FSK 0 118 min
Produktion: USA 2019
Regie: Rupert Goold
Darsteller: Renée Zellweger, Rufus Sewell, Jessie Buckley

Judy Garland (Renée Zellweger) nimmt die Pille. Zum Aufputschen. Sie hat auch solche, die den Star schlafen lassen. Wie es gerade passt. Ihre Kinder Lorna (Bella Ramsey) und Joey (Lewin Lloyd) sind froh, dass sie heute Muntermacher schluckt. Denn sie sind ganz anderen Kummer gewöhnt. 1968 ist Judy, die im „Zauberer von Oz“ nach Hause wollte, heimatlos. Steuerschulden drücken sie. Ihr Ex-Mann Sidney Luft (Rufus Sewell) will das Sorgerecht. London endlich bietet einen Ausweg aus der Klemme: Der Clubbesitzer Bernard Delfont (Michael Gambon) bietet ihr Auftritte im renommierten „Talk of the Town“ an. Und wirklich: Judy wird mit ihren Shows zum Stadtgespräch. Der junge Mickey Deans (Finn Wittrock) wird für sie zu mehr als einem guten Freund. Doch der Erfolg hat seinen Preis. Judy muss ihre Kinder in Amerika zurücklassen. Regisseur Rupert Goold, ein ausgesprochener Shakespeare-Spezialist, wagt sich ans Ende des Regenbogens vor. Das ist auch der Titel der Theatervorlage von Peter Quilter für das Bio-Pic JUDY. Probleme schmelzen hier nicht mehr wie Zitronenbonbons. Die Frau in ihren späten Vierzigern löst sie in Alkohol auf, schluckt sie mit Drogen runter. Goold konzentriert sich auf das Finale, um dabei immer in die Zeit über dem Regenbogen zurückzuspringen. Zu einem Louis B. Mayer, der seinen Kinderstar brutal triezt, zu einem Ehemann und Regisseur, der ihr die Pommes verbietet, damit Judy nicht die schlanke Linie verliert. Der Film beschreibt ein tragisches Leben, belässt seiner Heldin jedoch alle Würde. Bis zum Schluss. Renée Zellweger, die sehr gut weiß, dass es unterm Regenbogen vor allem regnet, spielt die zerbrechliche, freilich nicht gebrochene Frau. Die Songs hat sie selbst eingesungen. Für ihren (nicht nur im Film) gefeierten Auftritt erhielt die Schauspielerin den britischen Independent-Filmpreis als beste Darstellerin. Chancen auf höhere Weihen keineswegs ausgeschlossen.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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