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Der Junge muss an die frische Luft
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Filmforum


Dellplatz 16, 47051 Duisburg   Karte aus Geo Koordinaten
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Beschreibung:Der Junge muss an die frische Luft
Deutschland 2018, Laufzeit: 99 Min., FSK 6
Regie: Caroline Link; Darsteller: Julius Weckauf, Luise Heyer, Sönke Möhring, Joachim Krol, Ursula Werner

Der Jung‘ hat Talent. Das Wort Comedy kennt der kleine Hape (Julius Weckauf) keineswegs. Englisch kommt erst später in der Schule dran und im Recklinghausen Ende der 1960er haben so seltsame Worte im Ruhrgebiet ohnehin nichts verloren. Komisch kommt der junge Mann mit leichtem Hang zum Übergewicht den Menschen um ihn herum aber durchaus. Den Tante-Emma-Laden seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) verwandelt er in eine Showbühne, die heimische Küche eignet sich ebenfalls als Auftrittsort. Seine Mutter (Luise Heyer) sitzt darin und braucht dringend jedes Lachen und Lächeln. Sie leidet nach einer missglückten Operation unter Depressionen. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist überfordert. Der kleine Hape hofft derweil, dass Lachen gesund macht. Wie schlecht es der Mutter aber geht, das ahnt er nicht. Wie auch, wenn der junge Mann mit dem großen Talent fürs Komische in Wirklichkeit noch ein Kind ist.

Oscarpreisträgerin Charlotte Link (NIRGENDWO IN AFRIKA) wagte sich aufs Drahtseil. Die Lebenserinnerungen von Hape Kerkeling, DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT,haben erzählerische Untiefen. Der Bestseller kommt im Tonfall zunächst leicht und locker daher. Dann aber arbeitet der Showmaster, der 1964 in Recklinghausen zur Welt kam, in einem bewegenden Kapitel den Selbstmord der Mutter auf. Vielleicht mehr für sich als für sein Publikum. Kerkeling sagte es einmal so: „Ich bin die Trümmer des Krieges, der in meiner Mutter wütete.“ Wie der Junge aus den Ruinen auferstand, sich dem Leben zuwandte, auch davon erzählen Film und Buch.

Joachim Król, Maren Kroymann oder Sönke Möhring sind als Stars mit an Bord. Im Zentrum aber – wie kann es anders sein – steht der neunjährige Julius Weckauf aus Jüchen. Mit Charme, der notwendigen Portion Altklugheit und jeder Menge Showtalent spielt der Debütant ein Kind, das die Welt zur Bühne macht. Duisburg gehörte übrigens zu den Drehorten des Films. Der Recklinghäuser-Rosenmontagszug rollte beispielsweise durch die Wanheimerorter Eschenstraße.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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