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TENET (OmU)
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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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Beschreibung:Watch it in English! FSK 12 150 min
Produktion: GB, USA 2020
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki
Buch: Christopher Nolan

Zunächst ganz linear erzählt, weil sich später die Handlungsstränge aufs Faszinierendste verzwirbeln: Der CIA-Agent (John David Washington) kommt bei einem Terroranschlag auf die Kiewer Oper zum Einsatz. Er wird überwältigt und gefoltert. Weil er seine Mitstreiter nicht verraten will, begeht er - namenlos oder auch Protagonist genannt - Selbstmord. Er wacht wenig später auf einem Schiff vor der Küste der dänischen Küste wieder auf.
Alles war nur ein Test. Der wahre Ernstfall ist der dritte Weltkrieg. Der Agent ist ab sofort Teil der Geheimoperation Tenet. Das Ziel: diesen Krieg zu verhindern. Indes, er hat möglicherweise bereits in der Zukunft begonnen und bewegt sich nun zurück auf die Gegenwart zu. Inversion nennt sich dieser Richtungswechsel von Menschen und Dingen gegen den Zeitlauf. Kugeln fliegen in den Lauf, Autos verfolgen andere Autos in diesem zeitlichen Rückwärtsgang, Boote schlucken die Bugwellen. Der russische Waffenhändler Andrei Sator (Kenneth Branagh) ist als Hauptverdächtiger schnell ausgemacht. Über dessen Ehefrau Kat (Elizabeth Debicki) wollen der Protagonist und sein Partner Neil (Robert Pattinson) an Sator und sein Geheimnis herankommen.
Ein Meister der leinwandfüllenden Bildgebung, Christopher Nolan (DUNKIRK, INTERCEPTION), widmet sich voll und ganz seinem Lieblingsthema: der Zeit, und wie wir sie wahrnehmen. Seinem Sci-Fi-Thriller TENET schenkt die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen enorme Schauwerte. Nolan spielt mit bekannten Motiven: Ein roter Faden taucht immer wieder auf. Der Titel TENET und der Name des Hauptschurken Sator verweisen auf das quasi magische Sator-Quadrat, das sich aus mehreren Richtungen lesen lässt. Nolan gelingt, was dem Actionkino eher selten glückt oder was es gar nicht will: Sein Thriller behält über die mitreißende Inszenierung den tieferen Sinn der Gedankenübung im Blick. Nach dem Film besteht unbedingt Redebedarf.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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