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Green Book - Eine besondere Freundschaft
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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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Beschreibung:Green Book - Eine besondere Freundschaft
USA 2018, Laufzeit: 130 Min.; Regie: Peter Farrelly; Darsteller: Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini

Das Einstellungsgespräch könnte wirklich schlechter verlaufen: Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen) – Rausschmeißer von Beruf, aber gerade ohne Anstellung – hofft auf einen Job bei Dr. Don Shirley (Mahershala Ali). Der ist aber kein Arzt, wie Tony wegen des Doktortitels glaubte. Dafür schwarz und ein großartiger Pianist. Ein Mann mit Feingefühl, das nun wieder ist Tony nicht. Freilich, der Doc braucht einen Mann fürs Grobe. Der Künstler plant eine Tour durch die Südstaaten. Im Jahr 1962 und mit einem finalen Gig in Birmingham/Alabama könnte das für einen Schwarzen ungemütlich werden.

Immerhin, es gibt ja das Green Book, ein Verzeichnis mit Tankstellen, Restaurants und Hotels, die auch Afroamerikaner bedienen. Diese Einschränkung nervt den ungehobelten weißen Tony mächtig. Noch mehr nervt ihn aber der Rassismus, der seinen genial spielenden Arbeitgeber trifft. Als Chauffeur und Bodyguard stellt er daher einen Polizisten handgreiflich zur Rede. Das ungleiche Duo landet deswegen im Knast. Doc macht dann einen sehr klugen und befreienden Anruf.

Regisseur Peter Farrelly hat mal DUMM UND DÜMMER gedreht. Sein Buddy-Movie GREEN BOOK – EINE BESONDERE FREUNDSCHAFT fordert den Geist durchaus mehr. Es geht um ziemlich beste Freunde, die sich zusammen raufen. Vor allem aber geht es um Rassismus und Haltung. Farrelly ließ sich von einer wahren Gegebenheit und von der wahren amerikanischen Geschichte inspirieren. Sein „Schwarz-Weiß“-Film gewann beim Festival in Toronto den Publikumspreis. Farrelly weiß seine Pointen zu setzen, spielt auf Gefühl und kann sich auf zwei Hauptdarsteller verlassen, die wie Wahlverwandte spielen. GREEN BOOK – in allen wichtigen Kategorien auf der Shortlist für den Golden Globe – leuchtet in den Farben der Südstaaten-Sechziger und glänzt mit den Dekors der feinen Clubs. Der Rausschmeißer und sein Chef wirken darin – aus unterschiedlichen Gründen – deplatziert. So lassen sich ebenfalls Kontraste setzen.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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