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Portugal der Wanderfilm
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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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Beschreibung:Portugal – Der Wanderfilm
Deutschland 2019, Laufzeit: 100 Min., FSK 0
Regie: Silke Schranz, Christian Wüstenberg

Silke Schranz und Christian Wüstenberg behaupten von sich und ihrem Unternehmen Comfilm: „Wir machen Fernweh.“ Australien haben die beiden Reisefilmer für eines ihrer Projekte durchstreift und sich die NORDSEE VON OBEN angeschaut. Urlaub machen sie gern in Portugal. So am Strand wandern und unterwegs sein. Und dann wollten sie einmal nicht zurück zu ihrem Mietwagen. Sie wollten weiter gehen. Viel weiter. Auf dem Wanderweg Rota Vicentina wollten sie 100 Kilometer laufen. Daraus wurden dann 1.000 Kilometer und ein Kinofilm: die Dokumentation PORTUGAL – DER WANDERFILM. Unterwegs mit kleinem Rucksack, nicht mehr als fünf Kilo Ballast, sind die beiden Frankfurter von der Algarve über Lissabon bis nach Porto gelaufen. Die kleine Handkamera immer dabei. Mit ihr filmten sie die Suche nach dem richtigen Weg, die turmhohen Wellen, die der Atlantik schlägt, malerisch bunte Küstenorte und die weiße Stadt Lissabon.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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