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Filmforum

Dellplatz 16, 47051 Duisburg, ☎ +49 203 2854746
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Beschreibung:ALL MY LOVING
FSK 12, 116 min, Deutschland

Vom Drama, das sich Leben nennt, lässt sich auch auf einfache Weise erzählen. Vater Stefan (Lars Eidinger) entdeckt seine Tochter Vicky (Matilda Berger) nachts auf der Straße. Als er sie endlich stellen kann, trennt beide eine Drahtglasscheibe. Stefan kann nicht zu Vicky. Vicky öffnet für Stefan nicht die Tür. Sie schreien sich an, die Stimmen durchs Glas gedämpft und verzerrt. Sie sehen sich an: Die Blicke durch das verdrahtete Glas verstellt. Regisseur und Autor Edward Berger trägt gekonnt schlicht in seinem Episodenfilm ALL MY LOVING seine drei Geschichten vor: Stefan darf als Pilot nicht mehr fliegen, will aber bei den Frauen laden. Seine Schwester Julia (Nele Mueller-Stöfen) hat vor drei Jahren ihren Sohn verloren. Gemeinsam mit ihren Mann Christian (Godehard Giese) macht sie einen Urlaub in Italien und kümmert sich mütterlich um einen Straßenhund. Der kleine Bruder Tobias (Hans Löw) hat die 40 im Blick und schreibt seine Diplomarbeit. Er kümmert sich um die Eltern (Manfred Zapatka, Christine Schorn), die viel Pflege brauchen. Nichts von alldem ist spektakulär. Keine der drei Geschichten wird aufgeblasen. Edward Berger gelingt mit seinem Drama, das in der Panorama-Reihe der Berlinale zu sehen war, gleichwohl Beeindruckendes: Die Episoden fügen sich zu einem stimmigen Bild zusammen. Zwischen Zuschauern und Akteuren gibt es keinerlei trennendes Drahtglas.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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