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Die Frau des Nobelpreisträgers
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Filmforum


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Beschreibung:Die Frau des Nobelpreisträgers
Schweden, USA 2017, Laufzeit: 100 Min.
Regie: Björn Runge; Darsteller: Glenn Close, Jonathan Pryce, Max Irons

Der renommierte Autor Joe Castleman (Jonathan Pryce) sagt über seine Frau Joan (Glenn Close): „Sie ist die Liebe meines Lebens.“ Sie sagt selbst über sich: „Ich bin eine Königsmacherin.“ An beidem ist mehr Wahres als Schönes dran. 1992 erhält der amerikanische Schriftsteller aus Connecticut den Literaturnobelpreis. Gemeinsam reist das Paar, das so selbstverständlich die Rollen verteilt hat, nach Stockholm. Sohn David (Max Irons) will selbst Autor werden und den Moment auf dem Thron der Schreibwelt nicht verpassen. Autor Nathaniel Bone (Christian Slater) will Castleman dagegen mit einer Biographie genau von diesem Thorn stoßen. Joe und Joan lehnen seinen Interviewwunsch ab, aus gutem Grund, wie der Blick zurück zeigt. Denn einst wollte Joan (jetzt von Glenn Closes Tochter Annie Starke gespielt) selbst Autorin werden. Doch in der Männerwelt der Verlage gab es keinen Platz für eine Frau. So wurde sie zu Joes Muse. Wie es sich gehört und wie es der Außenwelt schien.

Es besitzt eine gewisse Ironie, dass der schwedische Regisseur Björn Runge einen feministischen Film über einen Literaturnobel-Preisträger in die Kinos bringt in einer Zeit, in der das Komitee selbst noch mit dem Schatten seines #MeToo-Skandals zu kämpfen hat. Denn die Verfilmung des Romans von Meg Wolitzer DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS blickt klarsichtig und ohne Schnörkel auf die schwierige Position einer Frau in der Literaturwelt und lässt den von Jonathan Pryce gespielten Mann nicht im besten Licht erscheinen. Glenn Close spielt die Frau an seiner Seite, ohne große Worte zu machen. Ihr Mienenspiel spricht Bände: Von Wut, Frustration, scheinbarer Freude am Erfolg ihres Mannes vermag sie mit einem Blick zu erzählen. Schon ist sie für einen Golden Globe nominiert. Vielleicht wird ihr dieser Preis für einen Film überreicht, in dem ihr die rechte Ehre verwehrt bleibt.

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Info über filmforum Duisburg
1959 firmierte die Volkshochschule Duisburg noch unter dem Namen "forum". So lag es nahe, Veranstaltungen zu filmkulturellen Themen unter dem Titel „filmforum“ anzubieten. Die Initialzündung dazu waren die neuen Werke von Ingmar Bergman, die man sich nicht nur anschauen, sondern auch diskutieren wollte. Elf Jahre später, 1970, wählte der SPD-Politiker und spätere Oberbürgermeister Josef Krings eine ungewöhnliche Methode, seine Ratskollegen von der Notwendigkeit institutioneller Filmarbeit zu überzeugen. Krings griff während einer Kulturausschusssitzung zu einer Tageszeitung und las laut vor, was an diesem Tag in Duisburgs Kinos geboten werden sollte. Große Kunst kann es nicht gewesen sein. Denn am Ende des Vortrags stimmten die Ratsmitglieder der Gründung eines Kommunalen Kinos unter dem Dach der Volkshochschule zu. Zum Start am 27. September 1970 brachte „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michael Kalatosow zum ersten Mal Licht in die dunkle Duisburger Kinolandschaft. Die Premiere feierte man noch im großen Saal der VHS, bevor man in das „Studio M“ der damaligen Mercatorhalle zog. 1980 fand man dann ein eigenes Heim am Dellplatz. In dem nach dem Krieg wieder aufgebauten Haus mit langer kultureller Geschichte befand sich seit den späten 1940er Jahren ein Kino. Das filmforum richtete sich dort ein, verwöhnte seine Gäste mit dem gemütlichen historischen Ambiente und forderte es mit Filmreihen, Vorträgen und zahlreichen Diskussionen dazu heraus, das Kino als Kunst zu entdecken.

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